Skip to content

Holzwerk Kraus

Holzfragen
Warum Holzanstriche von OSMO
Warum Holzanstriche von OSMO
Kein Insektenbefall bei technisch getrocknetem Bauholz - Studie
Kein Insektenbefall bei technisch getrocknetem Bauholz - Studie
Merkblatt BS-Holz (Leimbinder)
BS-Holz-Merkblatt November 2010
Trockenes Bauholz - Merkblatt
Trockenes Bauholz - Merkblatt
Verbändevereinbarung Konstruktionsvollholz MH
Verbändevereinbarung Konstruktionsvollholz MH
Warum sind Keilzinkenverbindungen in der Nutzungsklasse 3 nicht zugelassen?

Nur Konstruktionsvollholz ohne Keilzinkenverbindungen ist für die Nutzungsklasse 3 (DIN 1052) zugelassen. Die Nutzungsklasse 3 liegt vor, wenn sich nicht nur über einen kurzen Zeitraum, bei 20 °C eine Holzfeuchte einstellt, die der relativen Luftfeuchte von mehr als 85 % entspricht.

Bei Bewitterung kann durch das Zinkenspiel der Keilzinkenverbindung unkontrolliert Feuchtigkeit eindringen, die lokal zu Feuchteerhöhungen führt, ein Quellen der Verbindungen und gegebenenfalls zu Feuchteschäden wie Pilzbefall und Fäulnis führen kann. Keilgezinkte Bauteile können bei Feuchteeinwirkung von innen nach außen faulen.

In Ausnahmefällen können auch überdachte Bauteile in die Nutzungsklasse 3 einzustufen sein.

Warum technisch getrocknetes Bauholz?

Auf der Basis der gültigen Normen muss für tragende Bauteile trockenes Holz verwendet werden. Dies gilt als Stand der Technik. Als trocken wird Holz mit einem massebezogenen Feuchtegehalt von höchstens 20 % bezeichnet.

Die vom Gesetzgeber geforderte Festigkeitssortierung nach DIN 1052 (Festigkeitswerte C 24 oder C 30) kann nur bei trockenem Holz vollständig erfolgen.

Technisch getrocknetes Bauschnittholz hat eine höhere Festigkeit als Ungetrocknetes (größere Durchbiegung).

Die meisten Hersteller von Oberflächenbeschichtungen weisen in ihren technischen Unterlagen darauf hin, dass die Holzfeuchte für eine optimale Haftung und Eindringtiefe der Beschichtungsmittel, deutlich unter 20 % liegen muss.

 

Durch die Verwendung von technisch getrocknetem Holz

  • wird das Verdrehen oder Verformen der Bauschnitthölzer weitgehend vermieden.
  • werden Schwindrisse auf ein Minimum reduziert.
  • haben Pilze und Insekten keine Lebensgrundlage.
  • erreicht man eine hohe Maßhaltigkeit des Querschnittes.
  • wird ein höchstens geringes Auffeuchten bei Feuchteeinwirkung erreicht.
  • ist in der Gefährdungsklasse 0 nach DIN 68 800 kein chemischer Holzschutz erforderlich.